Die Stadt der 20 Strände

Porcé, Bonne Anse, Le Grand Traict, L'Eve, Géorama, Les Jaunais, Villès, La Cou-rance, Le Petit Traict, Saint-Marc, Trébézy...

Was all diese Strände verbindet, ist die Tatsache, daß sie in Saint-Nazaire, der Stadt der 20 Strände, liegen.

In Richtung Süden findet man lange, feinsandige Strände, daneben aber auch von Felsen eingerahmte Sandbuchten, die an den Süden Frankreichs erinnern und von Kiefern und Steineichen beschattet werden, oder dem Westwind preisgegebene Kiesstrände. Jeder von ihnen ist einzigartig und hat andere Vorzüge.

Heute sind Le Petit Traict und La Grande Plage weniger stark besucht als früher, doch Ende des 19. Jahrhunderts erlebte man dort den ersten Ansturm der Sommerfrischler, als Seebä-der in Mode kamen. 1895 wurde an der Strandpromenade gegenüber der Grande Plage, der damals als "mondäner Strand" galt, sogar ein Kasino erbaut.

Der Strand von Villès-Martin ist auch heute noch sehr beliebt, und kaum lugt die Sonne her-vor, sprießen die Sonnenschirme wie Pilze aus dem Boden

Der bei weitem populärste Strand ist allerdings Saint-Marc, der durch den Film "Die Ferien des Monsieur Hulot" von Jacques Tati unsterblich geworden ist. Er wird von einem hölzer-nen Aussichtspavillon überragt, über den unermüdlich die Statue des Filmemachers wacht, den Blick fest aufs Meer gerichtet.

Aber es gibt auch noch weitere Strände, die keine besondere Geschichte haben:

  • die unauffälligen wie Géorama oder Trébézy,
  • die wagemutigen wie Les Jaunais, wo textilfrei angesagt ist,
  • die sportlichen wie La Courance, wo sich die Surfer den Wellen stellen,
  • die familiären wie Porcé, Bonne Anse oder Le Rocher du Lion, etc. pp.

In Saint-Nazaire sucht sich jeder den Strand aus, nach dem ihm gerade zumute ist.