Grünflächen

Nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum und dem Boulevard de Mer entfernt liegt der Parc Paysager, eine Ruheinsel für den Spaziergänger. Mittelpunkt dieses Land-schaftsparks ist ein kleiner See.


Dieses grüne Kleinod, das zum Bummeln einlädt und wo Sportler gerne Pause machen und Kinder zum Spielen hingehen, hat eine Fläche von ca. 50 Hektar. 

Der Park wurde nach dem 2. Weltkrieg auf dem früheren Feuchtgebiet angelegt, in dem man den Schutt aus der zer-störten Stadt ablud.

Das hügelige Waldstück Bois de Porcé, durch das ein Wasserlauf fließt, erhebt sich auf 11 Hektar über dem sandigen Küstenstreifen. Es geht in eine Promenade über, über der der mediterrane Duft eines weiteren Parks - Jardins d'Océanis - hängt.

Der bei Anglern sehr beliebte Etang du Bois verdankt seine Existenz der US-Armee. Er wur-de 1917 auf einer Fläche von 65 Hektar ausgehoben, um der Stadt als Trinkwasserreservoir zu dienen. Heute ist er beliebter Treffpunkt für Jogger, die die 3 Kilometer lange Uferstrecke entlanglaufen, aber auch für BMX-Fahrer. Doch auch die eingefleischten Segel- und Ruder-fans lieben ihn. Diese Seen liegen im Nordosten und bilden mit dem See des Bois Joalland einen Grüngürtel um die Stadt. Zwischen Guindreff und La Belle-Hautière folgen 4 Wasser-flächen aufeinander. Wer diese Strecke entlang schlendert, gelangt schließlich, dem Lauf des Flüßchens Brivet folgend, nach Méan. Dieser kleine Hafen ist quasi das Bindeglied zwi-schen der Loire und der Brière und legt Zeugnis vom Schiffbau in Saint-Nazaire ab. Hier wurden die ersten Schaluppen gebaut, die typisch für die Brière sind und an denen sich über mehrere Generationen hinweg das Können der Bootsbauer perfektioniert hat.

Im Stadtzentrum schließlich findet man im Botanischen Garten, der dem Meer zugewandt ist und spezifische botanische Sammlungen beherbergt, die typisch für den Küstenstreifen sind. Etwas weiter kann man auf dem Zöllnerpfad eines der wertvollsten Waldgebiete von Saint-Nazaire entdecken.